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GYOKURO

Im Jahre 1835 wurde durch den Teehändler Yamamotoyama per Zufall eine neue Teevariante, der Gyokuro,  geschaffen.
Die bekannte Beschattung des Matcha durch Schilfmatten wurde mit dem Rollen des Sencha kombiniert und so entstand der Schattentee Gyokuro mit verstärkter Süße, da keine Konvertierung der Aminosäure in Katechin stattfindet.
Gyokuro und Kabuse sind ganz oder teilweise beschattete Tees. Diese Beschattung findet ca. 3-4 Wochen vor der Ernte statt und dadurch wird die Umwandlung von Teein nach Katechin (Süß nach Bitter) künstlich unterbunden, die Balance zu Gunsten der Süße aufgehoben.
Gleichzeitig reagiert die Pflanze auf das Ausbleiben des Sonnenlichtes mit einer (anfänglich) starken Produktion von Chlorophyll, was dazu führt. dass die Blätter des Gyokuro tiefer grün sind als bei regulärem Sencha.

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